IT-Notfallmanagement

Geschäftsführer und Verantwortliche eines Unternehmens müssen bei Not- und Unglücksfällen schnelle und zielgerichtete Entscheidungen treffen können. Die beste Voraussetzung hierfür bietet ein aktueller Notfallplan als eine wichtige Grundlage für Entscheidungshilfen. In einem solchen Notfallplan sind Regeln und Aktivitäten beschrieben, wie eine schnelle Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes nach einem Ausfall wichtiger IT-Systeme vollzogen werden kann.

 

Für die Erstellung eines Notfallplanes sind ausführliche Kenntnisse über die Geschäftsprozesse erforderlich. Diese müssen analysiert und wesentliche Parameter, wie Ausfallzeit und Risiko, zugeordnet werden. Mit der daraus entstandenen Dokumentation sollte z.B. ein IT-Verantwortlicher in der Lage sein, einen Notbetrieb zu organisieren und den Normalbetrieb wiederherstellen zu können.

 

Notfallplan in 10 Schritten

  1. Analyse der wichtigsten Geschäftsprozesse
  2. Prüfung der Risiken dieser Geschäftsprozesse
  3. Ermitteln des Einflusses des jeweiligen Prozesses auf die Geschäftsaktivitäten
  4. Ableiten wie lange der Ausfall eines Prozesses ohne unternehmerische Folgen zumutbar ist
  5. Bestimmen der Maßnahmen, die präventiv eingeleitet werden können, um einen Ausfall zu verhindern
  6. Überlegungen anstellen, welche Schritte notwendig sind, wenn ein Notfall eingetreten ist
  7. Dokumentieren aller Aktionen in der richtigen Reihenfolge, die zur Wiederaufnahme des Betriebes geführt haben
  8. Testen der Aufnahme des Geschäftsbetriebes nach einem Notfall
  9. Festlegen der Art und den Ort der Aufbewahrung der Dokumentation
  10. Schulen des zuständigen Personals

 

Der folgende Link (nach Einschlagen der Scheibe) führt Sie auf eine Notfallseite, die weitere Informationen für dieses spezielle Gebiet bereit hält.

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