Weihnachtsgruß 2019

 

 

Bei so viel Weihnachten muss man sich wirklich fragen, geht das denn alles mit rechten Dingen zu?

 

 

Geldbußen nach der DSGVO auch gegen Weihnachtsmänner?

 

Ein Weihnachtsmann muss an seinem Arbeitsplatz auf private Kundendaten, auf sogenannte personenbezogene Daten, zugreifen. Hierfür liegt keine Einwilligung für den betroffenen Kunden vor, denn es soll ja eine Überraschung werden. Kann die Aufsichtsbehörde deshalb gegen den Weihnachtsmann ein Bußgeld verhängen?

Der Zugriff auf personenbezogene Daten darf nur im Rahmen der Zweckbindung (Art. 5, Abs 1, Lit. b, DSGVO) erfolgen. Dies ist gegeben, auch ist keine Weiterverarbeitung geplant, zumindest nicht beim Weihnachtsmann, was jedoch nicht in jedem Fall beim Kunden vorausgesetzt werden kann. Ebenfalls ist die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung entspr. Art. 6, Abs.1, Lit. b, DSGVO, wegen der erforderlichen Erfüllung eines Vertrages oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen gegeben, bzw. Lit. e, sie liegt im öffentlichen Interesse oder erfolgt in Ausübung öffentlicher Gewalt.

Eine Einwilligung steht jedoch in einem groben Missverhältnis zum Überraschungsmoment, so sieht es auch ein Großteil der Aufsichtsbehörden, andere halten sich noch zurück… Hallelujah!

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Sicherlich hätten wir Ihnen gerne noch weitere Wünsche mit auf den Weg gegeben, aus Sicherheitsgründen erfolgen diese jedoch nach dem Stand der Technik verschlüsselt:

 

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